Serbien: Werden Apfel-Anbauer in Bela Crkva Profit machen?

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Photo: Pixabay

 

Mit gar 500 Ha angesäten Landes ist Bela Crkva eine der größten Anbauer von Äpfeln in der Südbanatregion und unter den drei größten Exporteuren von Äpfeln in Serbien. Jährlich exportiert man im Schnitt 10.000 t Äpfel auf den russischen Markt. Dieses Jahr wird dies nicht der Fall sein, weil die Ernte auch bis zu 50 % niedriger ist. Die Anbauer erwarten die Preisliste ungeduldig, denn wenn die Preise auf dem Niveau vom Vorjahr bleiben, werden sie nichts verdienen.

Frost im Frühling, Schnee im April und zwei Sommermonate ohne einen Tropfen Regen bringen ihre Opfer. „Die Situation ist sehr schlecht, die Ernte ist klein und die Qualität noch kleiner“, sagt Anbauer Milisav Andjelkovic.

Es ist zum Trost, dass unter diesem Problem nicht nur serbische Anbauer leiden.

Beim Treffen der EU-Kommission wurde festgestellt, dass es 23 % weniger Äpfel als im Vorjahr gibt.

Letztes Jahr war der Startpreis für den billigsten, roten Apfel 22-23 Dinar und erreichte im Dezember auch 40. Man erwartet, dass der Startpreis dieses Jahr auf mindestens 40 Dinar gesetzt wird, damit man irgendwas verdienen kann.

Quelle: RTS

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