Aufgedeckt: Das ist Velja Nevoljas Schlächter

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Marko Miljkovic
Foto: Kurir/Dado Đilas

Mit Velja Nevolja sind auch einige weitere Personen verhaftet worden, welche allesamt verantwortlich für schwere Straftaten sein sollen.

Ein Name taucht dabei besonders häufig auf, auch wenn er selbst bisher noch nicht sehr im Licht der Öffentlichkeit gestanden hat. Die Rede ist von Marko Miljković Mare, Nevoljas rechter Hand und Mann fürs Grobe.

Er scheint für seinen Herrn die Drecksarbeit erledigt und dies sogar mit Genuss und Wonne getan zu haben. Anders scheint es nicht erklärbar, wie jemand solch grausame Dinge vollbracht haben kann.

Denn wie Kurir berichtet, ist er nicht nur höchstwahrscheinlich für einige Morde und Entführungen direkt verantwortlich. Er soll Nevoljas Feinde, Widersacher und Opfer auch auf grausamste Weise gefoltert haben.

Persönlich soll er ihnen Augen ausgestochen haben. Auch war wohl zuständig für das Entfernen von Ohren, Nasen und anderen Körperteilen. Ab und zu soll auch mal ein Kopf gerollt sein. Nicht umsonst ist sein Spitzname „Mesar“, zu Deutsch „der Metzger“.

Im Gegensatz zu Belivuk alias Nevolja wuchs Miljković jedoch in gesitteten Verhältnis in der Serbiens Hauptstadt Belgrad auf. Seine Eltern sind beide erfolgreich und haben gute Positionen in öffentlichen Unternehmen. Beispiele der, wenn auch nicht sehr großen, serbischen Mittelschicht.

Ungewöhnlich scheinen im Nachhinein nur einige Details.

„Sein Vater ist mehrfacher Meister beim Sportschießen. Er hat viele Wettbewerbe gewonnen. Er ist ein leidenschaftlicher Waffenliebhaber und hat sogar andere Anhänger des Schießsports trainiert“, wie die Quelle der genannten Zeitung bekannt gab.

Die Quelle will jedoch noch mehr wissen: „Wir haben gehört, dass er einmal sogar auf dem Schießstand beim Partizan-Stadion geübt hat und zudem auf dem Schlachtfeld von Vukovar im Einsatz war.“

Seine Liebe zu Schusswaffen soll er dann an seinen jungen Sohn weitergegeben und ihn schon in jugendlichem Alter auf den Schießstand mitgenommen haben.

Wie wird jemand zu einem Psychopathen?

Dobrivoje Radovanović, ein anerkannter klinischer Psychologe und Kriminologe attestiert Miljković einen klaren Fall von Psychopathie. Dies soll auch auf Nevolja zutreffen.

„Die Liebe zu Waffen ist Kindern nicht eigen. Sie ist weder natürlich noch Teil der Persönlichkeitsstruktur. Sie entsteht später und entwickelt sich aufgrund der Umgebung, in der das Kind aufwächst“, so der Psychologe.

„Zusammen mit den vorhandenen Persönlichkeitsmerkmalen kann dies in der Kombination zur Bildung einer psychopathischen Persönlichkeit führen“, meint der Experte.

Ob dies allein als Erklärung ausreicht, um die Taten des „Metzgers“ zu erklären, erscheint zumindest fraglich. Aber vielleicht verbergen sich in seiner Vergangenheit und Kindheit auch noch tiefere Abgründe.

Was denkt Ihr, wie jemand solche Dinge tun kann? Kann so jemand überhaupt jemals wieder „normal“ werden? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: mondo.rs

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