Die Nachwirkungen des Spektakels im „Marakana“ – 42.000 Fans für das serbische und russische Volk

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Die Fußballmannschaften von Roter Stern und Zenit St. Petersburg trafen sich am Samstag vor mehr als 42.000 Fans im „Rajko Mitić“-Stadion.

Das Ergebnis bei Freundschaftsspielen steht nie im Vordergrund, aber dieses Mal war es nur knapp wegen des terroristischen Angriffs in Moskau, der einen Tag vor dem Spiel stattfand.

Das serbische Volk versammelte sich im „Rajko Mitić“-Stadion, um die Fußballmannschaften der beiden Vereine zu begrüßen und um die Einheit der beiden Völker in dieser sehr schwierigen Zeit zu zeigen.

Die Organisation des Gastgebers war ausgezeichnet, wobei Roter Stern traditionell einen hohen Grad an Einsatzbereitschaft bei Spielen dieser Bedeutung zeigt.

Nach offiziellen Angaben waren 42.770 Fans im Stadion, davon etwa 400-500 aus Russland, Anhänger von Zenit, die während des Spiels ihr Team anfeuerten und in manchen Momenten sogar zusammen mit den „Delije“ sangen.

Vor Spielbeginn sang unsere Volksmusiksängerin Danica Crnogorčević „Katyusha“ und „Oj Kosovo, Kosovo“, was einen großartigen Auftakt für alles darstellte, was uns erwartete.

Anschließend antworteten die Fans von Roter Stern auf dieselbe Weise und inszenierten auf der Nordtribüne eine großartige Choreografie.

Es folgten gemeinsame Gesänge wie „Russland, Russland“, „Serben, Russen, Brüder für immer“, und in der zweiten Halbzeit wurde auch „Kosovo, Serbien“ skandiert.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit präsentierten die „Delije“ eine Choreografie mit dem Buchstaben „Z“ und zündeten Fackeln an.

Im weiteren Verlauf des Spiels gab es noch mehr gemeinsames Singen zwischen den Fans der beiden Vereine, bevor der Vorhang für dieses freundschaftliche Duell fiel.

Das einzige Tor fiel in der 81. Minute, als Nikola Knežević den Torhüter von Zenit besiegte und damit den Sieg für die Rot-Weißen brachte.

Nach dem Spiel gingen die Spieler von Roter Stern zu den Zenit-Fans und verabschiedeten sie mit Applaus, und auch die Spieler von Zenit erhielten Applaus von den „Delije“.

(B92)

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