Einreise in den Kosovo verweigert

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Kisic-Tepavcevic-auf-Pressekonferenz
Foto: Politika

Dr. Darija Kisić-Tepavčević hatte sich bereits für ihre Reise vorbereitet. Sie war von der serbischen Universität Priština zu deren vorübergehenden Sitz nach Kosovska Mitrovica eingeladen worden.

Hier sollte die studierte Epidemiologin eine Prüfung von Medizinstudenten des dritten Jahrgangs abhalten. Kisić-Tepavčević gilt als Expertin auf ihrem Gebiet und gehört dem Krisenstab der Regierung im Kampf gegen die Coronapandemie an.

Hinzu kam, dass sie seit ihrer Übernahme des Ministeramtes für Arbeit, Beschäftigung, Soziales und Veteranen kaum noch Zeit für ihre eigentliche Profession hat. Denn für Forschung und Lehre bleibt ihr kaum Zeit. Ihr Terminkalender ist dafür einfach zu voll.

Kurz vor ihrer Abreise platzte jetzt allerdings ihre Fahrt. Die kosovarischen „Behörden“ erklärten, dass sie Kisić-Tepavčević unter keinen Umständen die administrative Grenze zwischen Zentralserbien und Kosovo überqueren lassen würden.

Dabei war vorab alles im Rahmen der bereits betroffenen Vereinbarungen zwischen Belgrad und Priština getroffen worden, wie das serbische Büro für Kosovo und Metochien mitteilt. Da sie nicht in ihrer Rolle als Ministerin, sondern in ihrer Rolle als Dozentin, in den Kosovo reisen wollte, hätte es keinerlei Probleme geben dürfen.

Allerdings scheint die Kurti-Regierung zu viel Angst vor dieser Frau zu haben.

Kurti hat keine Argumente, nur Provokationen

„Über ihren Verbindungsbeamten haben die Behörden in Priština ohne jegliche Begründung bekanntgegeben, dass sie die Einreise von Frau Dr. Kisić-Tepavčević nicht genehmigen werden. Sie hindern sie somit auf brutalste Weise an der Durchführung ihrer Arbeit“, erklärt Petar Petković, der Direktor des Büros für KiM.

Kisić-Tepavčević ist zudem nicht die Einzige, bei denen sich die kosovarischen „Behörden“ neuerdings querstellen. Zeitgleich mit ihrem Fall verweigerten die Separatisten auch einer Reisegruppe von 39 Pilgern die Einreise zu unseren heiligen Stätten im Kosovo. Dies wirkt sogar noch schwerer, sind es doch diese Kulturschätze, welche als steinerne Zeugen für den orthodoxen Glauben und die Wiege der serbischen Nation im Kosovo stehen.

Petković sieht im Handeln der Separatisten denn auch klare Provokationen. Was dahinter steckt ist klar. „Die Kurt-Führung über keine stichhaltigen Argumente verfügt, um bei den Verhandlungen ab nächster Woche in Brüssel etwas zu bewirken. Mit solchen Schritten versucht sie jetzt, den Dialog von vornherein zu untergraben“, erläutert der Direktor.

Sollte die Regierung bereits vor den Verhandlungen auf solche Provokationen eingehen oder sie ignorieren? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: politika.rs

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