Ungeheuerlich! Franzosen beschuldigen Đoković des Betrugs

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Foto: EPA

Französische Medien nutzten jetzt einen Skandal rund um den griechischen Tennisspieler Stefanos Tsitsipas, um Novak Đoković zu attackieren.

Dabei geht es um ein nur allzu menschliches Bedürfnis.

Denn im Halbfinale der Masters in Cincinnati gegen Alexander Zverev bat der griechische Tennisstar um eine Toilettenpause.

Der Deutsche beschuldigte ihn anschließend sein Verschwinden genutzt zu haben, um mit seinem Vater zu telefonieren. Denn Tsitsipas Vater Apostolos ist ein erfahrener Tennistrainer.

Tatsächlich konnten Kameras auf der Tribüne aufzeichnen, wie Vater Apostolos anfing, auf seinem Handy herumzutippen, als Sohn Stefanos gerade auf dem stillen Örtchen verschwunden war. Verdächtig war auch, dass Stefanos seine gesamte Sporttasche mit auf Toilette nahm.

Die Frage, ob der griechische Tennisstar und gegenwärtig Weltranglistendritte nicht tatsächlich seine Pinkelpause nutzte, um sich einen Vorteil zu erschleichen.

Ganz abwegig ist der Gedanke sicherlich nicht. Zudem brauchte Tsitsipas gut zehn Minuten, um „sein Geschäft“ zu verrichten.

Doch dann geschah das Unfassbare. Denn die französische Sportzeitung „L’Equipe“ nutzte den Vorfall in Cincinnati um gegen unseren Novak anzuschreiben.

So hieß es etwa, dass die Toilettenpausen „für manche Tennisspieler zur Routine“ geworden seien. Ein klarer Seitenhieb auf Novak.

„Novak Đoković hat es bei Roland Garros regelmäßig getan und sich so den Zorn seines Gegners zugezogen – in diesem Fall den von Tsitsipas“, so die Zeitung. Zudem sei dies meistens nach einem verlorenen Satz passiert.

Billige Anschuldigungen

Damals war es Tsitsipas gewesen, der damals wutentbrannt gegen Đoković austeilte und sich öffentlich fragte, was „dieser in der der Umkleidekabine getan“ habe. Ein italienischer Journalist war sich gar nicht zu schade, den Serben zu fragen, ob er in der Umkleide den heiligen Sava um Hilfe gebeten habe. Unser Novak wies diese Vorwürfe selbstverständlich zurück.

Der Weltranglistenerste hat es wohl auch kaum nötig, sich auf so eine billige Art und Weise einen Vorteil verschaffen zu wollen. Nebenbei: Wer sollte ausgerechnet ihm, dem besten Spieler aller Zeiten, in so kurzer Zeit irgendwelche Tipps geben können? Bei dem beleidigten Griechen sieht es da wohl eher schon anders aus.

Und dass ausländische Medien gerne auf Đoković herumhacken und irgendetwas herbeikonstruieren, mit der Absicht ihn bloßzustellen, ist ja auch nichts Neues.

Novak ist weiterhin nicht in Cincinnati angetreten. Er schont seine Kräfte, um bald in New York wieder seine Glanzleistungen zu zeigen.

Übrigens scheint das mögliche Toilettentelefonat Tsitsipas nicht allzu viel geholfen zu haben. Denn der Deutsche Zverev gewann mit 6:4, 3:6 und 7:6.

Wie denkt Ihr über diese Unterstellungen? Warum wurde Tsitsipas überhaupt erlaubt, etwas mit in die Kabine zu nehmen? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: mondo.rs

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