17. Jahrestag der NATO-Aggression auf die Bundesrepublik Jugoslawien!

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Mit Gedächtnisfeiern und der Niederlegung von Kränzen an Denkmälern wird heute in ganz Serbien der 17. Jahrestag des Anfangs der NATO-Aggression auf die Bundesrepublik Jugoslawien begangen.

Der Angriff erfolgte ohne Genehmigung des Weltsicherheitsrats, was damals ein Präzedenzfall war. Jugoslawien wurde als angeblicher Schuldiger für die humanitäre Katastrophe in Kosovo und Metochien angegriffen, wie auch wegen des Misserfolgs der Verhandlungen über den Status der Provinz in Rambouillet bei Paris.

Nachdem das Parlament bestätigt hatte, dass es keine ausländischen Truppen auf dem Territorium Serbiens annimmt und vorgeschlagen hatte, dass UN-Truppen eine friedliche Lösung des Konflikts im Kosovo überwachen, begann die NATO am 24. März 1999 um 19.45 Uhr Luftangriffe auf mehrere Orte in Serbien und Montenegro.

Die Regierung Serbiens bewertet, dass mindestens 2500 Zivilisten ums Leben gekommen sind und mehr als 12500 verletzt wurden. Das Verteidigungsministerium hat vor Kurzem bekannt gegeben, dass 1008 Soldaten und Polizisten getötet wurden. Der Gesamtschaden wurde damals auf 100 Milliarden Dollar geschätzt.

Die Bombenangriffe dauerten 78 Tage und wurden mit der Unterzeichnung des militärisch-technischen Abkommens in Kumanovo am 9. Juni 1999 beendet. Drei Tage später begann der Rückzug der Kräfte der Bundesrepublik Jugoslawien aus Kosovo und Metochien.

Am selben Tag verabschiedete der Weltsicherheitsrat die Resolution 1244, anschließend wurden 37200 Soldaten der KFOR aus 36 Ländern in die Provinz entsandt, mit der Aufgabe, den Frieden und die Sicherheit zu bewahren und die Rückkehr der Vertriebenen und Flüchtlinge zu sichern, bis ein breiter Autonomiestatus der Provinz bestimmt wird.

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