Botschaften der albanischen Demonstrationen in Kosovska Mitrovica!

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Erhebliche Schäden wurden verursacht, vier Polizeifahrzeuge wurden verbrannt, aber das schlimmste Szenario wurde vermieden. Diese Proteste, die angeblich durch die Errichtung eines „Friedensparks“ statt der beseitigten Barrikade auf der serbischen Seite der Brücke über den Ibar-Fluss ausgelöst wurden, hätten katastrophale Folgen haben können. Der Plan der Extremisten war, auf die Nordseite der Brücke zu kommen, wo die versammelten Serben auf sie warteten. Der Konflikt wäre dann unvermeidlich.

So haben die Albaner auf die Versöhnungsgeste der Serben reagiert, auf die Beseitigung der Barrikade, die auf der Hauptbrücke fast drei Jahre gestanden hatte. Die Serben sagten, dass der Bau des Friedensparks ein Schritt zur Normalisierung der Lage in Kosovska Mitrovica sein sollte, und die Albaner haben gezeigt, dass sie die Gewohnheit, jedes Problem mit Gewalt lösen zu wollen, nicht aufgegeben haben.
Analysten und Politiker sind sich einig, dass diese zerstörerischen Demonstrationen gegen Frieden, Koexistenz und Normalisierung der Beziehungen zwischen der serbischen und der albanischen Bevölkerung gerichtet sind, aber auch gegen die Verhandlungen in Brüssel. Sie weisen auch darauf hin, dass diesen Ereignissen Hetzreden und Drohungen der Politiker in Priština vorausgegangen sind, in denen die Errichtung des Friedensparks als Behinderung der Bewegungsfreiheit bezeichnet wurde. Die Frage ist, ob die Behörden in Priština im Interesse des Friedens arbeiten, oder ob sie den enormen Arbeitsaufwand und das Ergebnis des Dialogs in Brüssel annullieren möchten.
Der Bürgermeister des nördlichen Kosovska Mitrovica, Goran Rakić, rief die Behörden in Priština auf, ihre Rhetorik zu mildern, und seine Bürger, auf die Provokationen nicht zu reagieren. „Die Provokationen haben zum Ziel, den Norden von Kosovo und Metohija in Konflikte und Gewalt zu verwickeln“, sagte Herr Rakić und lud die Albaner zum Dialog ein, für welchen es seinen Worten zufolge keine Alternative gibt.

Ksenija Božović, Präsidentin der Gemeindeversammlung vom nördlichen Mitrovica, glaubt, dass die Entfernung der Barrikaden auf der Hauptbrücke voreilig war. Sie rief die beiden Bürgermeister der Stadt am Ibar-Fluss auf, sich an den Verhandlungstisch zu setzen, und alle anderen relevanten Institutionen, zur Beruhigung der Situation beizutragen. Der Vize-Premier des Kosovo Slobodan Petrović sagte, dass alles im Dialog gelöst werden könnte, und dass die Einschränkung der Bewegungsfreiheit in niemandes Interesse sei. Er appellierte an die Bürger, sich verantwortungsbewusst zu verhalten, sowie an die Regierung des Kosovo, alles zu tun, damit eine friedliche Lösung für jedes Problem gefunden wird.
Trotz der Tatsache, dass die Kosovo-Polizei, von der EULEX unterstützt, am Sonntag einen guten Job gemacht hat, bleibt für die Serben im nördlichen Mitrovica die Frage, ob sie heute sicherer als gestern sind?

Quelle: Voiceofserbia.org

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