Politik: Nikolić und Dodik beim Treffen in Belgrad!

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„Belgrad und Banja Luka werden nach wie vor die Zusammenarbeit vertiefen, insbesondere in den Bereichen Wirtschaft, Justiz, regionale und grenzübergreifende Zusammenarbeit“, hat Serbiens Präsident Tomislav Nikolić auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Präsidenten der Republika Srpska (RS) Milorad Dodik nach der Sitzung des Rates für Zusammenarbeit Serbiens und der Republika Srpska in Belgrad erklärt.
Ein Bericht von Sandra Pekić.

Im vergangenen Jahr sei viel an der Vertiefung der Beziehungen zwischen Belgrad und Banja Luka getan worden, hob der serbische Präsident hervor und äußerte die Überzeugung, dass Serbien und die RS eine gemeinsame Zukunft haben. Seinen Worten zufolge werden Serbien und die Republika Srpska auch die Vorbereitung der Feierlichkeit anlässlich der 100 Jahre seit dem Beginn des Ersten Weltkriegs koordinieren.
„Wir werden alles tun, um die Fälschung der Geschichte und Stigmatisierung des serbischen Volkes wegen des Unglücks zu verhindern, das von 1914 bis 1918 den ganzen Kontinent getroffen, und wo das serbische Volk einen enormen Preis gezahlt hat, als jeder vierte Bürger Serbiens umgekommen ist“, sagte Nikolić.

Nikolić hat darauf hingewiesen, dass die Stärkung der Beziehungen in der Region Serbien und die RS anlockender für Investitionen machen und so den wirtschaftlichen Fortschritt und besseren Standard der Bürger ermöglichen wird. In diesem Ziele würden Belgrad und Banja Luka daran arbeiten, mit gemeinsamen Produkten auf Drittmärkten aufzutreten.

Was die Bedeutung der regionalen Stabilität anbelangt, sagte Dodik, Serbien habe auch zur Stabilität in Bosnien und Herzegowina beigetragen.

„Ich respektiere den Standpunkt der serbischen Staatsspitze zur Umsetzung des Daytoner Abkommens und die prinzipielle Einstellung zu Bosnien und Herzegowina und der Republika Srpska. Serbien hat einen konstruktiven Zugang, welcher der RS hilft, ihre Rechte zu nutzen“, sagte Dodik.

Anlässlich der jüngsten Erklärung des türkischen Premiers Erdogan, Kosovo sei die Türkei, bewertete Dodik, dass Ankara kein Recht habe, sich einzumischen und Probleme in der Region hervorzurufen. Der Präsident der RS sagte, die Situation in Bosnien und Herzegowina sei nicht gut, denn es bestünden Stockungen bei der Durchführung gemeinsamer Politiken. Obwohl der Konsens besteht, dass Bosnien und Herzegowina die EU-Mitgliedschaft anstrebt, erfüllt Sarajewo kaum das, was die EU von ihm erwartet“, sagte Dodik.

Quelle: Voiceofserbia.org

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