Serbien ist dabei Corona zu besiegen

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Foto: Printscreen

Die sinkenden Coronazahlen haben angefangen, die Krankenhäuser und Intensivstationen zu entlasten. Ob sich dieser Trend auch nach den Ostertagen in Serbien fortsetzen wird, bliebt hingegen abzuwarten.

Aber auch im Krisenstab zeigt man sich endlich etwas zuversichtlicher.

So sieht es auch Dr. Predrag Kon, einer der bekanntesten Epidemiologen im Dienst der Regierung. Er interpretiert die bisherigen Entwicklungen mehr als positiv.

„Ich glaube nicht, dass die Feiertage Auswirkungen auf den weiteren Verlauf der Pandemie in Serbien haben werden. Wir sollten vor allem stolz auf das bisher Geleistete sein. Vor allem in Belgrad, wo bereits 43 Prozent der erwachsenen Bevölkerung geimpft sind“, so Kon.

Er betonte, dass die Bevölkerung sich weiterhin impfen lassen müsste. Ein Ende der Krise in Serbien komme somit in Reichweite.

Es sollten sich vor allem die Bevölkerungsgruppen im Alter zwischen 40 und 60 impfen lassen. Denn diese gelten als die Hauptüberträger des gefährlichen Virus. Aber auch die Jüngeren müssten von den Impfangeboten des Staates Gebrauch machen.

Impfungen auch für Schwangere geeignet

Weiterhin äußerte sich Kon auch zu den Vorbehalten von stillenden Müttern und Schwangeren.

„Der Impfstoff ist auch für schwangere und stillende Frauen sehr nützlich. Die ersten Daten sprechen für sich und werden jetzt auch veröffentlicht. Schwangere sollten wissen, dass der Impfstoff sowohl sie als auch ihr Baby schützt. Denn die gebildeten Antikörper werden durch die Plazenta an das Kind weitergegeben“, erläuterte Kon heute im Morgenprogramm von „TV Prva“.

Auf der anderen Seite bestehe aber auch die Gefahr einer Virusübertragung auf das ungeborene Kind bei Nichtgeimpften.

„Es passiert zwar selten, dass das Virus von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen wird, aber hin und wieder gibt solche Fälle“, so Kon.

Mütter mit einer Corona-Infektion könnten zudem weiterhin ihre Kinder stillen. Denn durch die Muttermilch würden auch die gebildeten Antikörper weitergegeben. Allerdings sollten sie während des unmittelbaren Kontakts mit ihren Babys stets eine Atemmaske tragen.

Sind wir bald über den Berg? Oder werden die Fallzahlen nach den Feiertagen doch nochmal in die Höhe schießen? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare.

Quelle: novosti.rs

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