Jutarnji List: Alarm wegen Kriegsdrohungen in Bosnien und Herzegowina, Kroatien wird reagieren

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Das in Zagreb erscheinende Blatt Jutarnji List schreibt, dass Kroatien wegen der Ereignisse in Bosnien und Herzegowina in den kommenden Tagen auf hohem Niveau in Gesprächen mit der EU und den USA reagieren und eine aktive und feste Rolle spielen wird.

Die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar Kitarovic verfolge aus New York aufmerksam alles, was in Bosnien vorgehe, und kroatische Priorität sei es unter anderem, der internationalen Gemeinschaft auf  die Lage der Kroaten hinzudeuten.

In New York werden sich auch der kroatische und der bosnische Außenminister Miro Kovac und Igor Crnadak treffen. „Die Kommunalwahlen sind offenbar eine Gelegenheit für alle, ‚das Wasser ein wenig unrein zu machen‘“, sagte Kovac.

Jutarnji List schreibt, die Situation in Bosnien und Herzegowina sei anlässlich des Referendums in der Republika Srpska, bei welchem entschieden wird, ob der 9. Januar weiterhin als Tag der RS gefeiert wird, von Stunde zu Stunde angespannter.

Immer öfter kann man Andeutungen hören, dass ein neuer Krieg möglich ist, und das im Moment, in welchem Brüssel die bosnische EU-Kandidatur angenommen hat. Das Blatt schreibt, dass der Westen versucht, um jeden Preis das Dayton-Abkommen zu bewahren, während Russland versuche, durch die RS seine Interessen auf dem Balkan zu realisieren.

 

Das Blatt schreibt, jetzt wo es gewiss ist, dass neuer Premier Kroatiens Andrej Plenkovic sein wird, könne man eine festere Politik Kroatiens zu Bosnien und Herzegowina erwarten.

Quelle: B92

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