Belgrad: Erheblicher Schaden für Serbien durch Schließung von South-Stream-Projekt!

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Der russische Präsident Wladimir Putin hatte am Montag bei seinem Türkei-Besuch den Stopp des Baus der South-Stream-Pipeline, über die Gas unter Umgehung der Ukraine bis nach Südeuropa fließen sollte, angekündigt – unter anderem wegen einer „nicht konstruktiven“ Position der EU-Kommission. Die Länge des serbischen Pipelineabschnittes sollte 422 Kilometer betragen.

„Europa schadet in Wirklichkeit ausschließlich sich selbst. Bürokraten schaffen Probleme, während die realen Teilnehmer der South-Stream-Pipeline an einer Umsetzung äußerst interessiert sind“, so Vuletic.

„Wegen des ständigen Mäkelns von Seiten Europas“ hätten ihm zufolge Russlands Präsident Wladimir Putin und der Chef des russischen Erdgasproduzenten Gazprom, Alexej Miller, „bereits früher die Schließung des Projekts bekannt geben sollen“.

„Für Serbien ist das Projekt sehr wichtig“, betonte er zugleich. „Bereits in der Bauetappe hätte es eine bestimmte Menge von Arbeitsplätzen für unsere Bürger gewährleisten können – gar nicht zu reden vom Betrieb der Gaspipeline und späteren Einnahmen aus dem Transit.“ Die Schließung des Projekts bedeute „einen beträchtlichen Schaden“ für Serbien, bekräftigte er.

Quelle: Stimme Russlands

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