Die Lieder erinnern an die Heimat.

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Für zahlreiche Gastarbeiter in der Ruhrregion gilt seit Jahren eine ungeschriebene Regel: Die schönsten Feiern finden genau dort statt, wo die Familie Momić aus Vitin im wunderschönen Restaurant Tennisoase „Mečbal“ organisiert.

So war es auch beim Empfang des orthodoxen Neujahrs 2024. Die Gäste kamen pünktlich an und um genau 20 Uhr erklangen die ersten Klänge der Band „Ludi ritam“.

Gute Stimmung

Wie eine Perlenkette folgten musikalische Darbietungen, und die anwesenden Gäste, größtenteils junge Leute, genossen es, als wären sie in ihrer Heimat, die doch weit entfernt war. Mit der Zeit verbreitete sich gute Laune, die niemanden verschonte. Dazu trug die gastfreundliche Familie Momić bei: Saša, Tatjana und die wunderschöne Marta. Sie begrüßten zu Beginn jeden Gast persönlich und hießen sie herzlich willkommen. Sie stießen unzählige Male an und sangen besonders bewegende Lieder aus dem Kosovo und Metochien, was die über 200 Anwesenden begeisterte.

Schöne Wünsche

„Fröhliches orthodoxes Neujahr!“, sagte Tatjana Momić, die Gastgeberin des Restaurants Mečbal, laut. Ein wildes Tempo erfüllte den Raum mit den Klängen von Lieblingsliedern, während die Gäste laut sangen und sich gegenseitig gratulierten. Alles war von Freude und dem Wunsch umhüllt, dass das Jahr 2024 für uns alle günstig sein möge. „Vielen Dank an unsere lieben Gäste, die diese Nacht noch strahlender gemacht haben. Möge das Neue Jahr 2024 euch allen ein guter Freund und Lehrer sein und euch alles bringen, was ihr von ihm erwartet. Prost!“, sagte Tatjana am Ende ihrer Begrüßungsworte. Niemand bemerkte, dass die Nacht vorübergegangen war und ein neuer Tag angebrochen war.

Alte Bräuche

Die anwesenden Schönheiten waren mit Gedanken an die Heirat beschäftigt. Man hörte auch Worte und Überzeugungen von Mädchen aus Bosnien. Viele wünschten sich, auf den Dachboden zu steigen und ihre Schuhe nach draußen zu werfen. Wenn die Schuhe fielen und weg von zu Hause zeigten, war das ein Zeichen dafür, dass sie in diese Richtung das Elternhaus verlassen und heiraten würden. Aufgrund der Minusgrade entschieden sie sich jedoch dagegen, auf den Dachboden zu steigen.

(Vesti Online)

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