„Sputnik V“ aus Russland: Das sind wahre Freunde!

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Sputnik V wird ausgeladen
Foto: Tanjug

Heute Morgen um 6 Uhr empfing Serbiens Minister Nenad Popović am Belgrader Nikola-Tesla-Flughafen eine neue Lieferung des russischen Corona-Impfstoffs „Sputnik V“.

Mit dem Flugzeug trafen insgesamt 40.000 Dosen des Präparats in Serbien ein.

Wie Premierministerin Ana Brnabić sagte, reicht diese Menge aus, um 20.000 Bürgerinnen und Bürger zu versorgen.

Weiterhin werden am Montag auch neue Lieferungen des Impfstoffs von Pfizer und Biontech nach Serbien kommen. Brnabić erklärte jedoch, dass es sich nicht um die anfänglich 9.800 zugesagten Dosen, sondern lediglich um 9.360 handeln werde. Weitere Mengen werden erst für die übernächste Woche erwartet.

Auch kündigte sie an, dass im Februar zusätzliche Impfstoff-Lieferungen aus der EU im Rahmen des sogenannten Covacs-Mechanismus kommen sollen. Hierbei handelt es sich um ein europaweites Kooperationsprogramm zur Immunisierung gegen Covid-19.

An den bloßen Zahlen und Terminen kann jedoch schon leicht abgesehen werden, auf wen anscheinend mehr Verlass ist, wenn es um länderübergreifende Partnerschaft geht. Dabei sollte auch nicht vergessen werden, dass es Russland und China waren, die im vergangenen Jahr zu Beginn der Krise Serbien am schnellsten halfen.

Serbien kann sich dank seiner Freunde sehen lassen

Auch die bisherigen Impferfolge können sich bisher in Serbien sehen lassen, insbesondere im Vergleich zu den reicheren europäischen Staaten.

„Heute liegt Serbien bei den geimpften Bürgern an zweiter Stelle in Europa, direkt hinter Großbritannien. Weltweit befinden wir uns auf Platz 7, direkt hinter den USA. Das sagt wirklich viel über den Kampf und die Bemühungen der Regierung gegen das Coronavirus aus“, sagte Brnabić nicht unfrei von Eigenlob.

Sie fügte hinzu, dass Serbien seit Ausbruch der Pandemie gegen die Viruserkrankung kämpfe und auch weiterhin alles daran setzen werde, Corona in Serbien zu stoppen.

Weiterhin erklärte sie, dass es weltweit einen großen Wettbewerb um die Impfstoffe gebe. Viele Länder des westlichen Balkans hätten bisher noch nicht einmal mit den Impfungen beginnen können.

Wieder einmal scheint sich Serbien mehr auf Russland verlassen zu können, als auf die EU. Oder wie ist Eure Meinung zu den Lieferungen? Schreibt uns Eure Meinungen in die Kommentare!

Quelle: novosti.rs

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