Uneinigkeiten zwischen Russland und dem Westen zur Zukunft der UNMIK-Mission!

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Die USA, Großbritannien, Japan, Frankreich und das Kosovo verlangen, dass die Rolle der UNMIK redefiniert wird. Russland stellte sich dem im Weltsicherheitsrat heftig dagegen, während China die UN-Resolution 1244 unterstützt. Der UNMIK-Chef Zahir Tanin mahnte, dass die Brüsseler Vereinbarungen zu langsam durchgeführt werden.

Die USA, Großbritannien und Frankreich meinten, dass auch die Gelder für die Mission gekürzt werden sollten. Der Hauptgrund für all die Änderungen sei: die Mission habe ihre Aufgabe erfüllt.

Russland, aber auch der serbische Außenminister Ivica Dacic, stellten sich dagegen.

Die Initiative, dass die Berichte über Kosovo nur zwei Mal im Jahr, anstatt im jeden Quartal erörtert werden, unterstützten die Kosovo-Botschafterin Vlora Citaku und der Vertreter der Ukraine. Der Botschafter Russlands sagte, dass die „rosaroten Visionen des Kosovo, die uns Citaku hier vormalt“ nicht der Wahrheit vor Ort entsprechen.

„Das Projekt Republik Kosovo‘ geht den Bach hinunter. Es ist nicht mal klar, wann das Spezialgericht für Verbrechen der UCK mit der Arbeit beginnen wird“, sagte Wasilij Nebenzja.

Der Außenminister Serbiens Ivica Dacic mahnte, dass nur 1,9 % der 200.000 Vertriebenen ins Kosovo zurückgekehrt sind, vor allem weil die Straftaten nicht prozessiert wurden, und weil Nichtalbaner keine Sicherheit haben.

„Jeder Versuch, das Problem unilateral zu lösen ist für uns nicht akzeptabel“, sagte er. Er gab auch an, das Beispiel von Surinam und Sao Tome und Prinzipe zeige, dass Anerkennungen auch rückgängig gemacht werden können.

Quelle: RTS

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