Jevtic: Die Polizei hat in Musutiste versagt

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Der Minister für Gemeinschaften und Rückkehr in der Kosovo-Regierung Dalibor Jevtic hat für RTS erklärt, dass Serben im Kosovo weiterhin für ihre grundlegenden Menschenrechte und Freiheiten kämpfen werden. Es ist inakzeptabel, dass jemand im 21. Jahrhundert verboten wird, sich zu bewegen und ins eigene Haus zurückzukehren, betonte Jevtic.

Er sagte, es sei eine Schande, dass man wegen der Unruhen und der Proteste der Albaner gegen die Rückkehr der Serben den gestrigen Feiertag der Himmelfahrt Mariä nicht feiern konnte. „Es wurde angekündigt, dass es zur Blockade kommen könnte, aber man versicherte uns, dass es nicht passieren wird. Die Polizei hat den Ort sichern müssen, hat aber versagt“, sagte Jevtic.

Er sagte, er erwarte, dass die Kosovo-Institutionen solche Proteste heftiger verurteilen, weil man das Minimum an Menschenrechten sichern muss. „Das, was wir gestern gesehen haben, war traurig“, erklärte Jevtic.

 

Drei Busse mit 150 Serben aus Musutiste warteten gestern über vier Stunden, um zur Kirche im Dorf zu gelangen, jedoch blockten lokale Albaner den Weg. Es kam zu einer Schlägerei der Polizei und der Demonstranten, von welchen mehrere verhaftet wurden. Die Busse mit den serbischen Binnenflüchtlingen kehrten dann um, ohne zur Kirche zu gelangen.

 

Quelle: RTS

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